Besucher fordern einen "Hausrat"

VEGESACK. Ein "Hausrat" soll den Besuchern des Jugendfreizeitheims Alt-Aumund künftig ein Mitspracherecht sichern. Diese Forderung erheben die Verfasser eines Bürgerantrages, mit dem sich der Beirat Vegesack voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung befassen wird."Die jetzige Situation des ,Freizis’ ist für alle Seiten unbefriedigend, insbesondere natürlich für die aktiven Nutzer und Nutzerinnen", heißt es in dem von Ingmar Günther, Christian Pfeiff, Julian Aust und Henning Tegeler unterzeichneten Antrag. Noch sei offen, wie sich das Miteinander des neuen Trägers DRK Nord und der Jugendlichen gestalten wird. In der Vergangenheit seien die Besucher mit den hauptamtlichen Kräften Monika Hublitz und Klaus Bock gut klargekommen. Selbst wenn sich dies unter der neuen Ägide fortsetzen sollte, "hätten wir dies sehr gerne abgesichert", schreiben die Autoren. Ein "Hausrat" könne mit dem neuen Träger auf gleicher Augenhöhe diskutieren.Für den Kreisvorstand und die Stadtteilgruppe von Bündnis 90 / Die Grünen steht die schnelle Einstellung einer zweiten hauptamtlichen Betreuungskraft im Vordergrund. In einer von Iris Spiegelhalter-Jürgens und Manfred Wemken verfassten Presseerklärung fordern sie die baldige Wiederaufnahme der offenen Angebote im "Freizi", die von der derzeit noch auf sich allein gestellten Sozialpädagogin Anke Heitzer nicht geleistet werden kann. Außerdem verlangen die Grünen vom DRK und dem Amt für soziale Dienste, sich rechtzeitig über eine Fortsetzung ihrer Kooperation zu verständigen. Der Kontrakt mit dem neuen Träger habe bisher nur eine Laufzeit von einem Jahr. "Wir fordern die Vertragspartner auf, in diesem Jahr rechtzeitig über die Bedingungen für das Jahr 2008 zu sprechen. Und nicht erst wieder kurz vor Weihnachten", mahnen die Grünen.

 

Quelle: Weser-Kurier     Datum:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0