Stabwechsel im "Freizi"

Anke Heitzer betreut Jugendliche im Auftrag des DRK
VEGESACK. Die Wiedereröffnung des Alt-Aumunder "Freizi" hat sich schnell herumgesprochen. Am Nachmittag standen bereits die ersten Jugendlichen in der Tür und begehrten Einlass. Anke Heitzer, die neue Betreuerin, musste die Besucher allerdings noch ein wenig vertrösten. Sie hatte gerade erst ihre Schlüssel in Empfang genommen und musste sich mit dem Allernotwendigsten vertraut machen. Am Abend sollte dann die mehrwöchige Zwangspause endgültig vorüber sein.
Anke Heitzer ist eine von zwei Kräften, mit denen das DRK Bremen-Nord als neuer Träger das Jugendfreizeitheim betreiben will. Die 27-Jährige Diplom-Sozialpädagogin steht noch ziemlich am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn. Während des Studiums hatte sie schon beim Kinderschutzbund und bei Pro Familia "reingerochen", es folgte ein Anerkennungsjahr beim Sozialzentrum in Bremen-Nord. Anke Heitzer stammt aus dem Stadtteil, hat also vermutlich eine Vorstellung von ihrer Kundschaft. So lange die neue hauptamtliche Kraft das Haus als "Einzelkämpferin" betreut, bleibt das Angebot des "Freizi" wie schon im vierten Quartal 2006 auf Gruppenangebote beschränkt. Erst wenn das DRK einen zweiten Mitarbeiter eingestellt hat, soll auch die offene Jugendarbeit wieder aufgenommen werden. Uwe Hallensleben, stellvertretender DRK-Geschäftsführer, geht davon aus, dass dies noch im Laufe des Februar der Fall sein wird. Die Leiterin des Sozialzentrums Bremen-Nord, Beate Garbe, wünschte Anke Heitzer einen guten Start. "In so einem Haus steht und fällt alles mit den Betreuungspersonen", formulierte Garbe. Sie bedauerte, dass es aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht möglich gewesen sei, den bisherigen Leiter Klaus Bock im "Freizi" zu halten. Doch nun gelte es, nach vorne zu schauen und das Jugendfreizeitheim wieder zu einer lebendigen Einrichtung zu machen.

 

Quelle: Weser-Kurier von: Jürgen Theiner    

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